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Episode 30 „(Wozu) Ist es gut all das zu wissen?“

Hallo und herzlich Willkommen zur 31sten Episode Viele-Sein

In dieser Episode widmen wir uns dem Umgang und therapeutischen Arbeiten an dissoziativer Amnesie.
Wir beschreiben unsere Zugänge und Strategien, um bestehende Lücken zu füllen und sich einer eigenen Wahrheit zu nähern.

 

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3 Gedanken zu „Episode 30 „(Wozu) Ist es gut all das zu wissen?“

  1. arkei

    Hallo, habt vielen mega Dank für den wundervollen Podcast!

    Das mit dem nicht auf sich selber beziehen ja das stimmt das is ja ein guter Tip.

    Das mit dem nicht gucken dürfen in die Umgebung, das kennt man auch. Das war so heftig in der Klinik das Therapeutin gesagt hat das wir hier im Raum sicher sind und uns eine Ecke angucken sollen / aussuchen sollten wo man sitzen mag und wie man das mag.(darf man das mögen???) Aber das ging dann doch nach und nach. Kann man nur hoffen das der Raum beim nächsten Klinikaufenthalt der selbe ist.

    AllesGute
    arkei

    Antworten
  2. Me

    Hallo ihr Lieben,
    Habt ihr einen Tip, damit umzugehen, anzusprechen, dass man Hilfe braucht, sich an Sachen zu erinnern, und damit, wenn man dann die Antwort bekommt “das kommt halt irgendwann oder eben nicht, aber da kann ich (Therapeutin) jetzt auch nichts machen”?
    Ich finde es sowieso schon sehr schwer, überhaupt anzusprechen, dass ich denke dass ich verdrängte Erinnerungen habe, weil ich immer die Angst habe, mich nur “wichtig zu machen” und mir deshalb Sachen auszudenken und mir kam diese Antwort damals sehr unhilfreich vor und ich habe das Gefühl, die Hemmschwelle, das Thema je wieder anzusprechen ist jetzt noch viel viel größer.
    Ganz liebe Grüße und danke für eure tolle Arbeit!

    Antworten
    1. Rosenblatts

      Hallo me
      Hm "unhilfreich" ist ja eine nette Formulierung. 😉
      Also die Frage ist ja: Was glaubst du würde dir helfen, wenn es gesagt würde in der Situation?
      Wenn dir Erinnerungen fehlen, dann kann sie ja niemand in dich reinmachen oder dir sagen, woran du dich erinnern solltest. Das geht ja schon rein praktisch nicht.

      Uns hilft es immer, wenn wir uns das bewusst machen. Denn daran, dass mir zum Beispiel Erinnerungen fehlen ist prinzipiell für mich erstmal nichts schlimm - allerdings wird es schlimm, wenn ich Fragmente erinnere und mir aber der Gesamtkontext fehlt. Dann geht's mir schlecht, weil eine Verarbeitung nicht klappt und ich mich unsicher mit allem fühle. Dann hilft mir, wenn meine Therapeutin mich daran erinnert, dass ich nach innen fragen kann, im Außen immer noch alles so ist wie vorher und in der Zukunft mehr Fragmente dazu kommen werden, die den Sinn ergeben und auch den Kontext geben werden.
      Also: wenn ich beruhigt, orientiert und in meinen Kompensationskompetenzen gestärkt werde.
      Vielleicht kannst du mal überlegen, wie das bei dir ist und ob es da etwas gibt, worum du die Therapeutin bitten kannst.

      Und: sag ihr dass der Spruch letztes Mal "unhilfreich" war und Folgen hat. Das ist wichtig für sie zu wissen, um Gur mit dir zu arbeiten. Es ist ihr Job auch solche Rückmeldungen auszuhalten.

      Viele Grüße
      Hannah

      Antworten

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