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Was helfen könnte, Episode 7: passende Ernährung

In dieser Episode sprechen wir über die Rolle von Ernährung und Essstörungen nach traumatischen Erfahrungen und erzählen ein bisschen davon, was uns hilft.

 

shownotes

- Buch "China Study: Pflanzenbasierte Ernährung und ihre wissenschaftliche Begründung" von T. Colin und Thomas M. Campbell
- Buch "How not to die" von Dr. Michael Greger
- App "the daily dozen"
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2 Gedanken zu „Was helfen könnte, Episode 7: passende Ernährung

  1. Vergissmeinnicht

    Uff, die Tränen laufen immer wieder...
    Wir wären so gerne da wo ihr essenstechnisch seid. Wir sind da eher dort wo ihr vor der Radtour wart.

    Ich versuche immer wieder auf pflanzliche und gesunde Nahrung ohne Allergene zu kommen. Doch leider gibt es bei uns diese Einigkeit nicht. Eher im Gegenteil. Die Szene, die ihr beim Einkaufen beschreibt, kennen wir nur zu gut, inklusive dem Kopfstreit darüber was wer will - alles immer komplett gegensätzlich.
    Bei uns gibt es leider extrem viel verletzendes Essverhalten, und ich leide sehr unter den Symptomen, die der Körper deshalb hat.
    Wie habt ihr Einigung unter Euch erzielt bezüglich dem, was gegessen werden will?
    Auch bei uns hängt viel vom Essen Thema mit dem Traumen zusammen. Wir kennen dieses auf und ab bei uns in extremer Form, wo in EINEM Monat 10kg rauf oder runter gehen, weil entweder nichts gegessen wird, oder gefressen wird.
    Dieses ausgewogene, strukturierte Essen zu erreichen wäre echt ein Traum.
    Diese Folge finden wir wahnsinnig gut. Dafür echt tausend Dank.
    Aber es würde mich interessieren, wie ihr diese Einigung erreicht habt, auf diese tägliche Grundnahrung und Ausnahmen.
    Bei uns wollen die einen vegan-Rohkost, die anderen nur Fleisch/Milch und andere futtern Zucker Dinge wie Brot. Dann noch das nicht essen und trinken und vollstopfen oder verdorbenes essen...

    Liebe Grüße

    Antworten
    1. Rosenblatts

      Wir planen eine Episode zu Konsens und Konsensfindung, ich denke, dass es darin dann erzählt werden wird.
      Was ich jetzt trotzdem schon schreiben kann ist, dass innere Einigkeit nicht zwingend erforderlich ist für das strukturierte Essen, sondern strukturiertes Essen. Fressen und hungern im Wechsel aktiviert Traumazuckerhunger oft als Kompensation von Mangel (manchmal wegen Mangel an Masse, öfter aber Mangel an Mineralien, Eiweißen usw). Das heißt: oft ist das Essen von traumatisierten Leuten eine einzige Kompensationsparade, die erstmal mit langanhaltender Struktur verlangsamt und evtl beendet werden muss. Bei uns brauchte es das im Außen mit der Radtour und danach mit der Schule - vielleicht ist das bei anderen Menschen das andere.
      Außerdem brauchen die, die deinem Körper schaden, evtl ein Gespür oder mindestens kognitives Wissen um den Körper als auch ihren. Das ist auch wichtig dafür.

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