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Viele-Sein – Episode 70 –

Traumawahrheiten und das Vertrauen in die eigene Wahrnehmung

Sich selbst zu spüren und zu verstehen, ist für Viele manchmal schwierig. Für Renée, die weiterhin in Krebstherapie sind, kommt noch eine Ebene hinzu: Die Notwendigkeit von guten Behandler_innen, die ihnen die Selbstwahrnehmung weder absprechen noch für falsch erklären. Ein Gespräch über Traumawahrheiten, die bestätigt werden und was es ausmacht gut bestärkt zu werden.

shownotes

Aufruf zur Interviewreihe "Viele Leben" im Blog von Vielen


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2 Gedanken zu „Viele-Sein – Episode 70 –

  1. overme

    Hey
    Wir haben grade euren Podcast (mit Pausen) gehört. An der Stelle mit der Erfahrung der Therapeutin und euch, Hannah, hat es hier getränt vor Berührung. Weil ja, das ist das, was "heilsam" ist. Durch und mit anderen Menschen für sich selbst sorgen können. Aber eben ein gutes Gegenüber dazu zu brauchen.

    (Wir hängen sehr sehr in Traumawahrheiten fest, die wir nicht auflösen schaffen.)

    Ganz liebe Grüße

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  2. Lia-Lani

    DAAAAAAAAAAAANKE. Habe grad diesen Podcast gehört… und mich in VIELEM, SOOO vielem sooooo „wiedergefühlt“ (wiedergefunden, angesprochen gefühlt, verstanden)… danke, dass ihr euer Erleben so in Worte ausgedrückt habt. Ja, was für ein RIESENSchritt: Ich darf über Schmerzen reden. Ich darf sie erst einmal wahrnehmen, sie ernst nehmen und sie auch noch ins Gespräch mit einem (vertrauten) Gegenüber bringen… und -wenn nötig und gewünscht- einem Arzt gegenüber schildern. Das sind eigentlich schon mehrere Schritte. Viele… alle einzeln so wichtig und -so erleben wir es für uns- alle (im Einzelnen) brauchen viel Mut, „Ich-Stärke“, Vertrauen in einen-uns selbst und Kraft, um eben -gleichzeitig oder nach einem Schritt/Termin- mit den „Schleifen“, den Traumawahrheiten, „Tänzen“ im Innen umzugehen… und dann noch: Ich darf mich „gegen“ einen Arzt/Behandler entscheiden, frei wählen, mir jemanden neues suchen. Wen „ausprobieren“, nicht wiederkommen, Termine „absagen“. Hingehen und wieder gehen. Frei. ENTSCHEIDEN. Auch das, für uns, sooo ein Lernprozess… und es tat soooo gut, euch zuzuhören, und in uns immer wieder dieses „Ja“ zu spüren: Ja, wir fühlen (mit bei euch, Renee, und) für uns: Was für eine Entwicklung das ist und auch, dass sie möglich ist… ob durch eine Krebsdiagnose oder andere (körperliche) Schmerzen, ich glaube, weil es die Frage war, eure Schilderungen sind „übertragbar“ und sehr hilfreich auch für den Umgang mit anderen Schmerzen… weil so ehrlich geschildert wird, dass „Schmerzen/drüber reden/Arzttermine“ für (vViele) traumatisierte Menschen eben mehr ist als: „mal eben“ wahrnehmen, reden, Arzt, fertig. Es sind soooo viele (Entwicklungs-)Schritte… uns tat es jedenfalls sehr gut, euch zuzuhören und für uns nochmal hinzufühlen, welcher Schritt genau braucht bei uns (nochmal) mehr Aufmerksamkeit, wo „hakt“ es… danke fürs drüber Reden. Danke, dass ihr das Thema "Schmerzen und Behandlung" soooo mit euren Erfahrungen gefüllt und uns habt teilhaben lassen...

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