Episode 38: „noch einmal bei 0 anfangen, um weitermachen zu können“

In dieser Episode geht es um die Erkenntnis, dass mancher Umgang mit Traumafolgen den Blick darauf nachhaltig verändern und verzerren kann.
Wir sprechen darüber, was dafür uns bedeutet und wie wir damit umgehen.

Nach etwa 4-5 Minuten gab es eine kleine Unterbrechung der Technik – wir hoffen, dass es nicht allzu sehr rausbringt.

2 comments

  1. Hi, Danke für diese Folge. Kurzer Kommentar. Eurer Einschätzung, dass es im Prinzip drei Ebenen sind, diep Verhalten erklären – Traumafolge – Anpassung und das Selbst- würde ich gerne noch eine Ebene hinzufügen.
    Im Umgang mit traumatisierten Kids erlebe ich immer, dass Verhalten von Außen interpretiert wird und zu Persönlichkeitsmerkmalen umgedeutet wird. Zum Guten und zum Schlechten.
    Das Kind, das Hunger erlebt hat, deshalb nachts auf Sicherungstour geht, wird unweigerlich zum Dieb. Und wenn das Außen den Druck und die Sichtweise nicht verändert, wird es das, da es auf dieses ursprünglich traumainduziertes Verhalten reduziert wird.
    Das Kind, dass zur Sicherung jeden Morgen die Laune der Lehrer überprüfen muss, wird als freundliches Kind wahrgenommen und in diesem Verhalten bestärkt, weil das doch so schön ist. Obwohl jeder Umstehende das Verhalten merkwürdig findet.
    Will sagen, aus dem Traumaverhalten werden Persönlichkeitsmerkmale, deren Ursprung später niemand mehr verstehen kann.

    Und das vor allem, weil die Erwachsenenwelt den Traumahintergrund ausblendet – in meinen Augen vermeidet..

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